Wie sich das Zanders-Areal entwickelt
und was Beat 'n' Ball damit zu tun hat
Das ehemalige Zanders-Areal in Bergisch Gladbach wird schrittweise zu einem Teil der Innenstadt umgestaltet. Ein zentraler Baustein dieser Entwicklung ist der Gleispark – ein neuer öffentlicher Raum, der von Anfang an auch als Ort für junge Menschen gedacht war. Wie diese Idee in der Praxis aussehen kann, zeigte sich beim Jugendfestival Beat 'n' Ball.
Ein Areal mit eigenem Charakter
Das Zanders-Areal bringt einige Eigenschaften mit, die den Ort von anderen Flächen in der Stadt unterscheiden: den industriellen Charakter, die zentrale Lage und die Größe der Fläche. Diese Kombination macht das Gelände zu einem Ort, der sich für zahlreiche Nutzungen eignet.
Da der Gleispark noch neu ist, wird er derzeit erst allmählich mit Nutzung und Angeboten gefüllt. Das bietet die Gelegenheit, von Beginn an auszuprobieren, wie ein solcher öffentlicher Raum in Bergisch Gladbach aussehen kann – offen und für verschiedene Gruppen zugänglich.
Der Gleispark als Veranstaltungsort
Dass das Jugendfestival an diesem Ort stattfand, hatte einen konkreten Hintergrund. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit ist bereits an mehreren Tagen im Gleispark aktiv, und Beat 'n' Ball knüpfte daran an: Der Ort sollte bekannter werden, weiter belebt werden und zeigen, dass auch junge Menschen hier ihren Platz haben.
Organisiert wurde das Festival gemeinsam von den Jugendzentren UFO, Cross, Krea-Jugendclub, Q1, FrESch und Cafe Leichtsinn, der Kreativitätsschule und der Stadt Bergisch Gladbach – ein eingespieltes Kooperationsteam, das seine Kräfte bündelte, um Schülerbands, jungen Musikerinnen und Musikern sowie Tänzerinnen und Tänzern eine Bühne zu geben. Bewusst niedrigschwellig gestaltet und mit reduzierten Preisen für Speisen und Getränke, orientierte sich das Festival an einem zentralen Prinzip der Offenen Kinder- und Jugendarbeit: jungen Menschen Räume zu eröffnen, in denen sie Neues ausprobieren und Gemeinschaft erleben können.
Was das für das Areal bedeutet
Beat 'n' Ball zeigt, wie der Gleispark genutzt werden kann: nicht nur als Ort, den man besucht, sondern als Raum, den unterschiedliche Gruppen mitgestalten. Für ein Areal, das sich noch im Aufbau befindet, ist das ein relevanter Aspekt der Entwicklung.
Wegen der großen Hitze am Veranstaltungstag konnte das geplante Workshop- und Sportprogramm nicht wie vorgesehen stattfinden. Der Kern des Festivals blieb davon aber unberührt: Junge Menschen standen im Mittelpunkt, und der Gleispark wurde als Veranstaltungsort erlebbar.
Ausblick
Beat 'n' Ball war zunächst als einmaliges Format geplant. Möglich wurde es durch eine Förderung des NRW-Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration sowie durch weitere Sponsorinnen und Sponsoren. Das Festival hat gezeigt, dass ein solches Format Potenzial hat: Es bringt junge Menschen zusammen, macht ihre Interessen sichtbar und stärkt die Zusammenarbeit der Jugendeinrichtungen vor Ort.
Für die Entwicklung des Zanders-Areals ist Beat 'n' Ball damit ein Beispiel dafür, wie eine ehemalige Industriefläche schrittweise zu einem genutzten Stadtraum wird.
17.07.2026, Team Zanders
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