Pförtnergebäude
Baujahr: 1898
Das Pförtnergebäude steht im Nordwesten des Werksgeländes, direkt gegenüber dem Verwaltungsgebäude, dem es in seiner äußeren Erscheinung angepasst ist. Mittlerweile wurden an der Nord- und Westseite neuere Anbauten hinzugefügt. Das zweigeschossige, mit einem Walmdach abgeschlossene Gebäude beherbergte im Erdgeschoss nicht nur den Pförtner, sondern auch drei Räume für den Betriebsarzt, der von den Werksangehörigen kostenlos aufgesucht werden konnte.
Pförtnergebäude im Winter
Kolorierte Aufnahme des Pförtnergebäudes (1965)
Mitarbeiter*innen im Pförtnergebäude (1986)
Die Pförtner der Zanders-Papierfabrik (1991)
Architektonische Gestaltung und Kriegerdenkmal
Der unverputzt gebliebene Bau ist durch leicht vorspringende, senkrechte Mauervorlagen vertikal gegliedert. Die Fenster sind – wie beim Verwaltungsgebäude – durchweg mit Sandsteingewänden versehen und mit Flachbögen abgeschlossen.
Eine baukünstlerische Bereicherung stellt das 1929 vom Bildhauer Prof. Fritz Behn geschaffene Kriegerdenkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Werksangehörigen dar. Es handelt sich um einen aus Ziegeln gefertigten, in die Ostfassade integrierten Wandschmuck, der einen zwischen den 112 Namen der Gefallenen aufsteigenden Löwen zeigt.
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