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  • Dampfspeicherlok "Emma" auf dem Gleisparkgelände des Zanders-Areals.

    Dampflokomotive „Emma"

    Baujahr: 1912, Herstellung der Lok: 1910

    Von 1912 bis 1986 wurde eine feuerlose Dampfspeicherlokomotive zur Bewältigung des internen Werksverkehrs der Firma Zanders eingesetzt. Ihre Hauptaufgabe bestand darin, die großen Mengen anfallender Papierschlämme zu beseitigen, die mittels Güterloren entsorgt werden mussten. Nach dieser Periode wurde das „Zanders Bähnche" durch nicht schienengebundene Spezialfahrzeuge ersetzt.

    Lok im verschneiten Werksgelände (1951)

    Lok im verschneiten Werksgelände (1951)

    Dampfspeicherlok vor der Drehschiebe auf dem Werksgelände (1951)

    Dampfspeicherlok vor der Drehschiebe auf dem Werksgelände (1951)

    Dampfspeicherlok mit Zanders-Mitarbeitern

    Dampfspeicherlok mit Zanders-Mitarbeitern

    Dampfspeicherlok „Emma“ auf der Drehscheibe (1980)

    Dampfspeicherlok „Emma“ auf der Drehscheibe (1980)

    Die feuerlose Dampfspeicherlokomotive „Emma"

    Da bei einer feuerlosen Dampfspeicherlokomotive keine Verbrennung stattfindet, musste die Antriebsenergie – der Dampf – anderweitig bezogen werden. Hierfür nutzte die Firma Zanders das werkseigene Kraftwerk, an das dieses Triebfahrzeug angeschlossen und etwa eine halbe Stunde lang mit Dampf befüllt wurde. Anschließend war die Lokomotive in der Lage, etwa vier Stunden lang Rangierarbeiten zu verrichten – darunter auch das Befüllen des Kohlelagers.

    Die Lok wurde 1910 von der Düsseldorfer „Aktiengesellschaft für Lokomotivbau Hohenzollern" hergestellt und fuhr von 1912 bis 1986 zunächst unter dem Namen „Carl Richard" über das Firmengelände, bevor sie später den Namen „Emma" erhielt. Sie zählt zu den denkmalgeschützten Baudenkmälern des Zanders-Areals.

    Emma vor der Restaurierung.

    „Emma“ vor der Restaurierung

    Verschönerungsverein Bergisch Gladbach vor der der Renovierung der "Emma".

    Finanziert wurde die Restaurierung u. a. vom Verschönerungsverein Bergisch Gladbach.

    Werner von Rymon zeigt alte Bleche und verrostete Metallbänder.

    Werner von Rymon zeigt alte Bleche und verrostete Metallbänder

    Dampfspeicherlok "Emma" auf dem Gleisparkgelände des Zanders-Areals. 12

    Die restaurierte Dampfspeicherlok „Emma“ auf dem Zanders-Areal

    Restaurierung

    Rund ein halbes Jahr lang restaurierte der Schlossermeister Werner von Rymon – der Anfang der 1980er Jahre selbst als Motorenschlosser bei Zanders gearbeitet hatte – die denkmalgeschützte Lokomotive umfassend. Erneuert wurden unter anderem die großen Kesselbleche samt Innenleben, die durchgerosteten Eisenwinkel und Seitenbleche sowie der komplette Boden des Führerhauses. Im Sinne des Denkmalschutzes mussten alle Bleche aus blankem Eisen neu gewalzt und geschnitten und anschließend mit Bleimennige als Rostschutz gestrichen werden. Auch die beiden gegeneinander verschobenen Kessel wurden im Zuge der Arbeiten wieder in ihre ursprüngliche, parallele Position gebracht.

    Die denkmalgerechte Instandsetzung wurde durch Mittel des „Förderprogramms verkehrshistorische Kulturgüter" des Landes NRW sowie durch die Stadt Bergisch Gladbach und den Verschönerungsverein Bergisch Gladbach e.V. finanziert, der die Sanierung angestoßen hatte. Am 7. Dezember 2022 wurde die restaurierte Lokomotive der Öffentlichkeit übergeben.
     

    Fuehrung auf Zanders

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